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Folge 15 – Der Weg zum Tool, oder – der Weg ist das Tool
Die erste Sendung des neuen Jahres widmet sich dieses Mal einem wichtigen Thema: Welche Schritte sind sinnvollerweise notwendig auf dem Weg zur Web Analyse Toolauswahl?
Oftmals steht das Tool bei der Auswahl im Vordergrund oder es steht bereits fest welcher Tool-Anbieter genutzt wird. Als Folge kommt es nach vollzogener Implementierung des öfteren zu Nachfragen oder zu Unzufriedenheit, da dann im Nachhinein festgestellt wird, dass einige Wünsche und Anforderungen nicht abgebildet werden können. In dieser Folge sprechen wir über die Schritte vor der Implementierung und zeigen mögliche Wege auf die zu einer zufriedenen Toolauswahl führen können. Hierbei stehen die Bedürfnisse und Anforderungen der späteren Nutzer im Vordergrund und erst recht spät im Prozess das Tool.
Wir hoffen hiermit ein für Euch interessantes Thema diskutiert zu haben und freuen uns wie immer über Kommentare, Ideen, Anregungen und Diskussionen.
Viel Spaß beim Hören!
Patrick und Timo

20 Kommentare
1. Mole2 geht in die 15. Run&hellip schrieb am 29th Januar 2010 um 08:29 :
[...] Endlich ist die neuste Folge von unserem Web Analytics Podcast Mole2 online. Diesmal quatschen Timo und ich über das was vor und nach der Auswahl eines Web Analytics Tools passiert (passieren sollte). Viel Spaß beim reinhören. Folge 15: Der Weg zum Tool, oder – der Weg ist das Tool [...]
2. Dirk schrieb am 29th Januar 2010 um 12:18 :
Hey, Kopf hoch! Ich zähle aber 8 Kommentare bei der letzten Folge. Und an MIR liegt es ja wohl nicht, ich bin hier einer der Top-Kommentatoren!
P.S. Dankeschön…
3. Annina schrieb am 29th Januar 2010 um 14:20 :
Macht weiter so!!! Super spannendes Thema. Hab viel mitgenommen!
4. Tobi schrieb am 29th Januar 2010 um 14:29 :
Tolles Thema,
ich selber habe gestern 6 Stunden mit dem informieren und ausprobieren verbracht und bin hier gelandet!
Tolle Seite,
werde die Tage mal in Ruhe durchstöbern.
Gruß und DANKE!!!
5. Tobias schrieb am 29th Januar 2010 um 20:45 :
Sauber! Neue Folge – bin gespannt auf das interessante Thema.
6. Ewa schrieb am 30th Januar 2010 um 16:12 :
Hey Timo,
hey Patrick,
hier euer ersehntes Feedback
Zunächst einmal ein großes Lob und ein großes Danke für euren Podcast! Inhaltlich finde ich die Beiträge immer spannend. Und die Form eurer Infos, als Podcast, ist einfach genial! Es gibt ja zu dem Thema Web Analytics soooo viel zu lesen, dass man garnicht weiss, wo man anfangen und die Zeit dafür hernehmen soll. Euern Podcast hingegeben kann ich mir schön auf eine Cd oder den MP3-Player ziehen und im Auto oder sogar – wie vorhin ^^ – beim Joggen reinziehen!
Ihr batet ja um Themenvorschläge: Nun, es ist so, dass ich in den Bereich Web Analytics quasi gerade erst einsteige. Zukünftig würde ich gerne als Web Analyst mein Geld verdienen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg… Insbesondere empfinde ich es als schwierig praktische Erfahrungen zu sammeln! Ich habe die Sorge, dass einen keiner nimmt, bloß weil man einen UBC Web Analytics Kurs absolviert hat. Diesem Problem versucht man ja im Englischsprachigen Raum bereits zu begegnen und schuf den Analysis Exchange. Gibt es so etwas auch in Deutschland? Und zu dem UBC Kurs: Ist dieser überhaupt in Deutschland anerkannt? Das sind einige Fragen, die sich mir nach einer relativ kurzen Zeit der Beschäftigung mit WA stelle. Diese könnte man ja unter dem Thema „Wie werde ich Web Analyst in Deutschland?“ zusammenfassen. Vielleicht könntet ihr eine Sendung mit Tipps hierzu bringen? Inklusive was macht einen guten Webanalysten aus. Und unterscheidet sich dieser von dem, der in Englischsparchigen Blogs, wie z.B. von Avinash Kaushik , beschrieben wird.
Falls dies bereits in einem vorherigen Podcast kam (mir schwirrt da was von Folge 6 oder so im Kopf) oder ungeeignet ist, würde ich mich trotzdem über ein paar Tipps von euch Profis freuen!
Beste Grüße
Ewa
P.S. Ich habe über den Nasenwitz gelacht; zumindest geschmunzelt!
7. Content schrieb am 31st Januar 2010 um 17:22 :
Schon ganz interessant… aber was ist wenn man ein WA-System bei einem noch nicht bestehenden Projekt in Zukunft implementieren will? Man weiß also noch gar nicht was man alles braucht. gibt es da eine Checkliste oder so? oder würde man sich einfach von den Tool-Anbietern beraten lassen?
8. Mario schrieb am 31st Januar 2010 um 20:55 :
Hallo Timo, Hallo Patrik,
ich folge Eurem Aufruf:
…. Kommentare, Ideen, Anregungen und Diskussionen.
Kommentare
Ich danke Euch für diese weitere Folge, die mir wie die anderen auch gut gefallen hat. Ich mag Euer Zusammenspiel und auch Eure verschiedenen Perspektiven. Deine Sicht, Patrick, dass man als Toolanbieter die Chance haben sollte Lösungen aus der eigenen Ideenschmiede mitzugeben und nicht in ein Korsett durch Featurelisten getrieben zu werden… und Deine Sicht, Timo, sich 100% auf den Nutzer zu konzentrieren, um der Gefahr einer Marketingshow aus dem Wege zu gehen. Und Ihr bringt gute Laune rein und es macht Spaß zuzuhören.
Ideen, Anregungen
Ich hab schon öfters ein Kommentar schreiben wollen und mir ist nichts eingefallen. Einfach so drauf los, was einem so einfällt geht nicht immer. Auch bei der letzten Sendung nicht zum Thema Datenschutz. Meine Idee und Anregung an Euch ist es, ein bis zwei konkrete Fragen in den Raum zu stellen.
Ein einfaches Dankeschön…
… ist des Musikers Applaus. Und das habt Ihr vielfach verdient. Es bleibt leider allzu oft auf der Strecke. Ich danke Euch nachträglich für die Web Analytics Academy. Da hast Du mir Patrick einen guten Einstieg in das Thema gegeben und Du Timo mich mit den Dashboards inspiriert (1 Seite Excel). Das habe ich bei uns im Unternehmen umgesetzt und das kommt gut an – dafür danke. Ich hab das erste Mal was über Landing-Pages gelernt und dass A/B-Testing meist reicht und man kein Multivariates braucht und dass die Eigenen Sichten unterschiedlich sind und am Ende die Statistik siegt. Und ich danke für die mole2-Sendungen des letzten Jahres, die mich auf Radtour, in der Bahn und zuhause begleitet haben. Und ich danke Euch für die Web Analytics Wednesdays, speziell den XMAS. Und ich finde es klasse, dass die bekanntesten Blogbetreiber beide in Hamburg wohnen und dort ihr Wissen teilen und verstreuen.
Diskussion
Mir hat Lösung zur Toolauswahl von Avinash Kaushik im ersten Buch am besten. Und Ihr habt Sie auch mal in einer vorherigen Sendung erwähnt: Erstmal Google-Analytics rauf, dann schauen, wie die Reports ankommen. Aus diesen Erfahrungen dann nach und nach die Anforderungen spezifizieren. Bevor es zur „Featureliste“ oder zur Einladung eines Anbieters kommt, hat man schon viel Erfahrungen dazu gesammelt, um die richtigen Fragen zu stellen und sich auch nicht durch „Marketing“ blenden zu lassen. Falls datenschutzmäßig jemand zu sehr gegen Google-Analytics ist, kann es eben eine Basislösung vom Hamburger oder Berliner Anbieter sein, dann brauch es nicht gleich ein Premiumtool sein und auch kein monatelanger Auswahlprozess. Es sind ja auch viel, viel % Mensch und wenig Prozent Tool. Deswegen halte ich das für sinnvoll, erstmal ohne große Interviews hinzubekommen, dass sich ein kleineres laufendes Reporting erstmal im Unternehmen verfestigt, bevor das optimale Tool ausgewählt wird, da die Tools ja eh in 80% der Reports ähnlich sind.
• Wer ist dafür, dass ….?
o (A) Erstmal Interviews geführt werden, um das optimale Tool zu finden
o (B) Erstmal ein Free- oder Basis Tool geholt wird, um das Reporting anzutesten
o (C) Erstmal Toolanbieter vorstellen, was deren Best-Practice-Lösungen sind
… weiter so!!!!!!
9. Jens schrieb am 5th Februar 2010 um 15:52 :
Danke Danke Danke Danke Danke Danke! Weitermachen Weitermachen Weitermachen Weitermachen!
Kurze Info: Um meiner Wertschätzung entsprechenden Ausdruck zu verleihen möchte ich mitteilen, dass ich jedes Wort oben von Hand getippt habe und nicht etwas mit Copy-Paste gearbeitet hätte!
Jungens, Eure Folgen sind superklasse! Extrem wertvoll!
Einzige Anregungen, auch zu Folge 14 – lasst doch Eure Aufzeichnung vor dem Veröffentlichen noch eben kurz durch den Levelator laufen, da sind alle Zuhörer sehr dankbar für und bastelt einen PayPal-Donate-Button für einen Popp-Schutz. Mit Kopfhörern macht mein Trommelfell gefühlt manchmal die gleichen Ausschläge wie ein Bass-Lautsprecher, wenn Ihr mal wieder von Euch hinpoppt.
Viele Grüße aus dem Süden vom Bodensee
Jens
10. Jens schrieb am 5th Februar 2010 um 15:56 :
Noch eine Frage:
Habt Ihr eine Dunkelziffer (in%) wieviele Besucher in etwa keine Cookies zulassen? Oder kann ich das aus Analytics irgendwie rauslesen?
Viele Grüße
Jens
11. Mario schrieb am 6th Februar 2010 um 00:38 :
Hallo Jens,
Marco Hassler nimmt in seinemm Buch Bezug auf ein Comscore White Paper, da sind es 12%, die Cookies unterbinden und 1/3 regelmäßig Cookies löscht.
Grüße
Mario
12. Markus schrieb am 6th Februar 2010 um 22:46 :
Neue Folge? Top! Die letzte halbe Stunde verging wieder mal wie im Flug – macht weiter so! Mit dem Ton bin ich fast zufrieden, manchmal habt ihr wohl das Mikrofon zu nah am Mund? (vor allem bei Wörtern mit “p” “b”…). Hoffe ihr bekommt das noch gefixt.
Anregung: Vielleicht könnt ihr ja vor Aufnahme der jeweils nächsten Folge nen kleinen Poll hier einbauen, bei dem die Zuhörer zwischen alternativen Teilthemen abstimmen können, worüber sie gerne mehr erfahren würden. Erhöht vllt. neben der Hörerakzeptanz auch die Anzahl der Kommentare (<20?), wer weiß, ich wünsch es euch
Beste Grüße
Markus
13. zsolt b schrieb am 11th Februar 2010 um 19:15 :
Hallo zusammen. Erstens danke fuer eine neue folge. Ich hoere euch sehr gerne. Alladings wuerde ich nicht sagen “macht weiter so!” Denn ihr kratzt zu sehr an die oberfläche und redet viel zu viel über sehr generelle themen one wirklich einzutaucen und praktische beispiele, innovation, mehrwert, einblicke in unsere industrie, tools, individuelle statistiken, kpis usw zu bringen. Aber vielleich kommt das noch. Bin davon überzeugt dass viele eure leser solche beispiele super finden würden und diese auh selber ausprobieren wuerden. Also…ich bin auf die naechste folge gespannt und hey…zeigt mal was ihr drauf habt.
14. Christian schrieb am 23rd Februar 2010 um 09:03 :
Moinsen,
Bin neu in der Branche und hab euren Podcast gefunden. Supergeil, dass es Euch gibt. Kommt ihr auch mal nach München?
Das Thema Entscheidung für ein Tool habe ich nun schon ein paar Mal gehört (auch von Euch). Könnt ihr vielleicht etwas konkreter werden bzw. ein paar Beispiele einfließen lassen? Ich kann mir noch nicht recht vorstellen, wann und wie Kritierien aussehen könnten? Wie unterscheiden sich Unternehmen von ihren Anforderungen, jetzt mal abgesehen von äußerlich sichtbaren Aspekten (Webshop oder nicht-kommerzielle Seite, Größe des Unternehmens, Volumen der Webseite)? Wo unterscheiden sich Tools? Gibt es no-goes? z.B. als größeres Unternehmen in der Pharmaindustrie sollte man kein Omniture nehmen?
Gruß,
Chris
15. Mario schrieb am 23rd Februar 2010 um 20:34 :
Hallo Christian,
ich bin zwar nicht Timo oder Patrick (schön wärs, ich würd mir den ganzen tag ins ohr molen)…
…aber ich glaube die freuen sich, wenn hier ein weiterer Kommentar zukommt und Ideen ausgetauscht werden.
Unternehmen unterscheiden sich so:
1. Sicherheit: Inhouse-Lösungen bei Banken
Eine Merkmal bei der Tool auswahl ist die Hoheit über die Daten, sprich, ob es eine ASP-Lösung (Daten liegen beim Tool-Anbieter) oder eine Inhouse-Lösung ist: Daten liegen beim Unternehmen selbst. Wenn Du bei Frank Reese mal nach Webtrends Dir die Unternehmen anschaust (http://www.web-analytics-tools.com/de/wer_nutzt_was.php), dann ist auffällig, dass es häufig Banken sind, die Webtrends nutzen. Hintergrund, Webtrends bietet auch eine Inhouse-Lösung, was bei sensiblen Daten gern genutzt wird.
2. Kosten: kleinere Unternehmen kostengünstig
Wenn Du bei (http://www.web-analytics-tools.com/de/wer_nutzt_was.php) auf die Top 10.000 gehst, dann sind Google-Analytics und etracker weit vorn. Google Analytics ist umsonst, etracker gibt es kostenlos als abgespeckte version, kostengünstig als gehobenere Version.
Dann sind die gehobeneren Analytics-Tools mehr auf Marketing, E-Commerce und Usability spezialisiert
3. E-Commerce-Webseiten
Wenn Du auf econda klickst(http://www.web-analytics-tools.com/de/wer_nutzt_was.php), dann siehst Du, es wird für viele Online-Shops eingesetzt. Tools sollten da Dinge wie Umsatz, Bestellmenge, etc. abbilden können. Auch in KOmbination mit Werbemaßnahmen, d.h. welche Marketingaktivität bringt den meisten Umsatz.
4. Marketing
Tools unterscheiden sich auch darin, wie stark man Marketingaktivitäten messen kann. Werbebanner gesehen, geklickt. Zuordnung des Werbemittel zur Conversion. Ein Unternehmen, dass viel Geld für Werbung ausgibt, möchte da wissen, wo es am besten angelegt ist.
5. Usability
Wenn eine Webseite benutzerfreundlich ist, dann rutschen die Besucher vom Betreten der Webseite bis zur Conversion (Kauf, Bestellung) einfach durch. Um das zu Optimieren gibt es Browseroverlays, Trichteranalysen, Heatmaps und A/B-bzw. Multivariate Testverfahren. Stark in A/B-Test ist der Google Optimizer und Omniture. Was Clickpositionen angeht, crazyegg. Heatmaps bei m-pathy und Webtrekk.
6. Real-Time (sofortige Messung des Besucherverhaltens)
Kann für Medienseiten interessant, weil die im Minutentakt Artikel ändern und durch Keywords die Trefferwahrscheinlichkeit für Google erhöhen.
7. Medienseiten mit Videos
Nedstad ist stark darin, was die Web Analyse von Videos angeht.
Das ist alles, was mir einfällt, beantwortet nach bestem Wissen und Gewissen.
Grüße
16. Martin schrieb am 12th März 2010 um 11:00 :
Hallo!
Bin zufällig über Eure Website gestolpert. Bin ein totaler Anfänger auf dem Thema der Web Analys & richtigen Toolauswahl. Kann es aber für meine eigene Website (Blog) gut gebrauchen. Habe wirklich super-viel gelernt! Besten Dank!
Martin
17. Tobias schrieb am 28th März 2010 um 12:56 :
Moin Moin – wir wollen ein Lebenszeichen von euch Jungs!
18. Christoph schrieb am 2nd April 2010 um 16:40 :
Hi,
super Podcast! Hat mir sehr gut gefallen die Folge und die 20 Kommentare kriegt ihr bestimmt noch voll
Ihr habt ihr in der Folge kurz erwähnt, dass man Google Analytics jede Menge mehr machen kann, als die Standard-Funktionen zu nutzen. Über einen speziellen Podcast zu dem Thema “Was ist mit Google Analytics alles möglich?” würde ich mich sehr freuen! Und ne paar andere sicherlich auch
Gruß
19. Zange schrieb am 6th April 2010 um 23:12 :
Hallo,
irgendetwas fehlt … ja, genau: Musik.
Eine Titelmelodie würde euch beide noch mehr zu einer Marke machen.
Sehr schön, sehr interessant, weiter so!
20. M.S. schrieb am 16th April 2010 um 21:47 :
So, dann bin ich mal der 20. habe zwar auch fast bis Mitte April gebraucht, um die Sendung zu hören, aber dafür hat es sich gelohnt.
Anregungen:
Vielleicht könnt ihr eine Art Analytics 101 machen oder eine Analytics SiteClinic – ich würde mich sogar dafür zur Verfügung stellen.
Sonst macht weiter wie bisher….
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